FDP: Regionale Schulentwicklungsplanung dringend erforderlich

Heimerzheimer Verbundschule soll erhalten bleiben 

„Eine regional abgestimmte Schulentwicklungsplanung ist dringend erforderlich“, so Dr. Karl-Heinz Lamberty, schulpolitischer Sprecher der Swisttaler FDP. In der letzten Sitzung des Swisttaler Schulausschusses forderte er Bürgermeister Maack auf, sich mit seinen Kollegen aus Alfter, Bornheim und Rheinbach an einen Tisch zu setzen, die Schulsituation zu beraten und eine für alle akzeptable Lösung zu finden. Angesichts der fortgeschrittenen Pläne für eine Gesamtschule in Alfter und eine Sekundarschule in Bornheim bestehe die Gefahr, dass der Bestand der Heimerzheimer Verbundschule mittelfristig gefährdet sein könne. „Die Georg-von-Boeselager-Schule als hervorragende und preisgekrönte Schule ist das schwächste Glied in dieser Kette“, sagte Lamberty unter Hinweis auf die Potentiale der anderen Städte und Gemeinden.

Eine Zustimmung zu den Schulplänen in den anderen Kommunen könne es nur geben, wenn der Bestand der Verbundschule gesichert sei. Sonst habe die Gemeinde das viele Geld für den Ganztagsbetrieb letztlich umsonst ausgegeben. Nach einer intensiven Diskussion beschloss der Ausschuss, eine regionale Schulentwicklungsplanung anzustreben. Der Einrichtung der Gesamtschule in Alfter und der Sekundarschule in Bornheim wird bis auf weiteres nicht zugestimmt. Für den Fall, dass es zu keiner einvernehmlichen Lösung der Schulentwicklung kommt, sieht das neue Schulgesetz eine Vermittlung durch die Bezirksregierung vor. „Soweit sollte es nach Auffassung der FDP nicht kommen. Die vier Kommunen sollten Herr des Verfahrens bleiben“, stellt Lamberty fest.

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